Posterous theme by Cory Watilo
Themenbox Med-Events

#HCSMGLOBAL-camp

Brighton 12.9.2011, Zum Dritten Mal traf sich die #hcsm Community im realen Leben. Unter dem Hashtag #hcsmgbc -Healthcare Social Media Global Camp wurde einen Tag lang diskutiert. Eingeladen hatte John Worth, von Worth Digital  (@johnworth01), der uns sein ganzes Büro zur Verfügung gestellt hat - ein zweistöckiges englisches Haus, nur fünf Minuten vom Brighton Pier entfernt. Zum Auftakt gabs am Vorabend ein Dinner im besten Fischrestaurant der Stadt. Typisch britisch war das Wetter - warm, regnerisch mit "sunny spells" und ein Herbststurm der sich sehen lassen kann....

MiddleStr Brighton MiddleStr Brighton

Das Camp zeigt sehr schön, wie sich die hcsm-Bewegung von Menschen mit gemeinsamen Interessen auf Twitter zu einer lebendigen Community entwickelt hat. Zunehmendes Interesse, aber auch Beständigkeit der Teilnehmer, über 60 Prozent der Teilnehmer sind seit dem ersten Treffen in Berlin noch immer dabei, zeichnet diese Community aus. Es zeigt auch die zunehmende Mächtigkeit von Twitter, ernstzunehmende Communities entstehen zu lassen. Jeder Teilnehmer trägt dazu bei, weltoffen, über Standesgrenzen hinweg, neue Wege in der Gesundheitswirtschaft, im Gesundheitssystem anzudenken und zur Diskussion zu stellen. Auch wenn Vieles sicher nur theoretisch diskutiert wird, so ein Barcamp kann ein beispielgebendes Vorbild für viele Veranstaltungen sein, wo dezidiert manche Stakeholder erst gar nicht eigeladen werden weil man "mit denen eh nicht diskutieren kann" oder Eingeladene erst gar nicht erscheinen. 

Der Ablauf:
In je drei Kleingruppen wurde jedes Thema ca 45 min diskutiert und die Ergebnisse der Gruppen in anschließenden Präsentationen  nochmals zusammengefasst. Diese Präsentationen sind als Stream sowohl live übertragen worden als auch hier als Nachschau verfügbar (in Englisch). Das Programm war sehr dicht und nur als Rahmen vordefiniert. Ein bewährtes System. Wenn diesmal  die Themen schon vorab festgelegt wurden, so sind sie doch aus den Erfahrungen und Schwerpunkten der vorangegangenen Twitterchats entstanden.

http://hcsmgbc.info/ Zusammenfassung, Stream, Fotos zu den einzelnen Sessions

Die Hashtags - #hcsmgbc

Für mich und auch andere verwirrend gabs gleich vier Hashtags. #hcsmgbc als allgemeiner Hashtag und #hcsmgbc1 #hcsmgbc2 #hcsmgbc3 für die jeweiligen Kleingruppendiskussionen. Leider konnte man das System auch anders auslegen: 3 Sessions und 3 Hashtags. Aber dennoch - wir Twítterati können auch damit flexibel umgehen. Lediglich das nachbearbeiten wurde dadurch etwas schwieriger und die 1,2,3 -Mutationen leider auch nicht mehr verfügbar (es sei denn man hat sie selbst gleich abgespeichert)..

Transkripts von #hcsmgbc erstellen ist jedoch möglich: (Achtung das Datum muss man erst eingeben!) : http://www.foxepractice.com/healthcare-hashtags/hcsmgbc/

Teilnehmer:
Die Teilnehmer aus neun verschiedenen Ländern umspannten Berufsgruppen wie Ärzte, Pharmazeut. Industrie, Healthcare Consultants sowie Patientenvertreter

Statistics: Number of Tweets: 892
Average Tweets per Hour: 12.39
Number of Participants: 112
Average Tweets per Participant: 7.96

 

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Visualisierung via GoogleMaps: 

 

Die Themen:

1) Vertrauenswürdige FIlter und Gesundheitsinformationen im Internet

2) Die Evolution der Beziehung Arzt - Patient

3) Gesundheitssysteme: Design; Gesundheitsversorgung, Social Media - Das Ideal und die Realität

 

Session 1: Vertrauenswürdige FIlter und Gesundheitsinformationen im Internet
Dieses Thema widmete sich den hochaktuellen und immer mehr werdenen Gesundheitsinformationen im Internet. Einerseits wünschen Patienten vertrauenswürdige Seiten, andererseits wer ist verantwortlich für das was im Internet steht? 

Einige Fragen, die in der Diskussion aufgetaucht sind:

Kann eine Technologie oder können Gesundheitsdienstleister als "trust filter" agieren? Sollen sie überhaupt? Und wie könnte ein patientenorientierter "trust filter" aussehen?

Ist Google derzeit unser "trust filter" Nummer Eins weil Menschen immer den ersten Ergebnissen vertrauen? Warum ist das so und wie kann man das ändern? Ist Populär gleichzusetzen mit glaubwürdig? Und HON-Code? Was ist mit Ärzten, mit Selbsthilfegruppen?.

Soll es der Staat übernehmen, die "einzig richtigen" Gesundheitsinformationen ins Netz zu stellen ("der heilige Gral") oder ist doch jeder einzelne aufgerufen sich selbst eigene "trust filter" zu erstellen, Stichwort mündige Bürger - und ist das auch gewollt?

An den Fragen sieht man schon, es wurde sehr kontroversiell diskutiert. Einig war man sich: es gibt kein Patentrezept und schon gar keine Lösung die für alle Anforderungen passt.

 

Tweet-Statements:#hcsmgbc (sowie #hcsmgbc1 2 od 3)

@andrewspong: Those with low confidence in their ability to find health information will begin with professional advice 

@andrewspong: You may already have a trust filter - perhaps you're a member of a patient community already. Experience engenders trust.

@whydotpharma says most health information is the same/repetitive - I think ePatients want the 'inside track'; more than the facts 

@blogaceutics makes a point that not all +1's are of the same value - consider the difference between a HCP +1 and an ePatient +1 

@benwagenaar: Patients will trust page one results on Google. Assume that they are reliable. Popularity over accuracy 

@aurorahealthpr: If authority certifies content is there a way to ensure it isn't changed? 

@health20Paris in France the health authority looked at certifying health info, it remains an unsolved 'fake' problem 

@aurorahealthpr In UK pts may well go to NHS Choices first where they get good information that they shld be able to trust coming from NHS 

@paulgrant Three types of information (maybe more): technical/medical, advice (i.e. PAGs), and experiential. Not all need the same filtering 

@aurorahealthpr Does everything need the same level of filter? Factual h/c info prob needs higher level of trust than experiential discussions

@FrancisNamouk: The ultimate filter is the patient 

@paulgrant: couch potatoes are in a whispering revolution - questioning cited Pew data that only 3% people are harmed by health misinformation

@BenWagenaar Patient associations arguably one of the best trust filters. Safe, clear and trustworthy content targeted at those who need it 

@MilesDenison Hon Code was always set to fail - prescriptive response to a non-conservative and disruptive problem 

@aurorahealthpr: @whydotpharma asks do pts go online to verify info because don't trust offline info eg. dr says take this med, u go online + check

@health20Paris points out that there is no perfect solution to info on the net cos every patient wants personalized contact

@MilesDenison Exclusive - Google doesnt kill patients! 

 

Session 2: Die Evolution der Beziehung Arzt - Patient
Grob umrissen geht es um die Dynamik wie sich die Arzt-Patientenbeziehung gerade ändert - und das weltweit. "Vom Gott in Weiß zum Gesundheitsguide" titelte unlängst auch ein Beitrag beim TEDx Maastricht - sehenswert!. 

Patienten sind nicht mehr auf die alleinige Meinung eines Arztes angewiesen. Die Kommunikation verläuft auch zunehmend asynchron. Fragen außerhalb der Konsultationszeit tauchen auf, wollen beantwortet werden. 

Im Vergleich zu den USA oder Canada ist das Engagement der Ärzte in Sachen partizipartiver Medizin in Europa generell schwächer ausgeprägt. Wie können Ärzte motiviert werden vom Thron zu steigen und auf Augenhöhe den Menschen hinter dem Patienten wahrzunehmen? Welche Rahmenbedingungen braucht es dazu? Wie können Patienten mithelfen, die schon längst auf dem Weg zum mündigen E-Patienten sind? Ist es wirklich so, dass eine Arzt-Patientenkommunikation auf Augenhöhe gleichzusetzen ist mit "ich vertraue der Expertise nicht"? Wie kann man mit dem Zeitproblem der Ärzte umgehen - "10min/3min vs Life". Was kann Social Media dazu beitragen?

Tweet-Statements:

@aurorahealthpr: there need to be benefits for HCPs if they are going to start practising participatory medicine

@aurorahealthpr  From HCP perspective time's biggest blocker to HCPs getting into participatory med, can we provide resources2support consultation 

@aurorahealthpr: we (in UK, admin) struggle with 10 min GP consultations while in Netherlands they have to cover it all in 3mins 

@aurorahealthpr  talked about tango, in one direction the dr is in charge+in the other dir pt is in charge you need to find the right dance partner

@dean_jenkins:How do you judge a good relationship

@FrancisNamouk: @andrewspong says" An effective HCP manages the patient not just their condition" 

@aurorahealthpr in Nethlands they trialled twitter consultations and when it got too personal the conv goes offline

@mgfamiliarnet only with comfortable with this new techs only then HCPs will be able to achieve shared desicions with their patients

@cmeadvocate Patients are allready out there as communities,maybe its time doctors get together, too

 

Session 3: Gesundheitssysteme: Design; Gesundheitsversorgung, Social Media - Das Ideal und die Realität
Andere Länder, andere Sitten, so könnte man diese Session auch untertiteln. Die Kosten die verschiedenen Gesundheitsysteme verursachen wurden angesprochen, wie die unterschiedlichen Ziele aller Beteiligten. Allen recht zu machen scheint sowieso unmöglich, jedoch gibt es viele Wege zumindest den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Da kamen Beispiele aus Israel, Taiwan, Holland, UK, US und Dänemark ins Spiel und wurden demensprechend kontroversiell diskutiert.  Von staatlich zentrierten Datenbanken oder dezentral direkt beim Patienten abgelegte Daten wurde geredet aber auch: Wenn die Kommunikaiton zwischen allen Stakeholdern nicht stimmt nutzt die gesamte IT nichts.

Es ging um den sinnvollen Einsatz von Social Media und dem neuen Trend der Gamification, Risiken und Nachhaltigkeiten von Kampagnen, Effizienz und Kosteneinsparungen, soziale Beziehungen, Werte, oder welche Werte sind für ein Gesundheitssystem ausschlaggebend. Wie realistisch sind Designs und was davon kann in der Realität bestand haben?

Tweet-Statements:

@pharmaphorum: And the "what's in it for me" has to apply to all partners in sm projects for real success - patients, HCP and pharma! 

@dean_jenkins: Q3 is enabling and extending the discussion more important than the social media technology 

@johnworth01 alison said in our group "I don't design products , I build relationships" 

@dean_jenkins: gamification in #hcsm ideas? Patient flash mobs? First responder badge for support networks? Where's my doc gone (gecache)?

@dean_jenkins: go go go RT @Dawidge And "healthy birds?" RT @dean_jenkins Aha quick register on pharmville.com ;-)

@andrewspong imagining to overcome h/c fears. fear is the mindkiller in healthcare design

@benwagenaar Healthcare Systems becomes social design of care

 

Blogposts 

kyoh.org Info
http://kyoh.org -bens-reflections
Thoughts-from-HCSM-Global-Camp/
engagementstrategy - hcsm-global-camp/
creationhealthcare
whydotpharma.com

Infos zu #hcsmeu in Deutsch
http://www.hcsmeu.at

PierBrighton

Nachlese Doctors 2.0 Paris im Juni 2011

Warum denn jetzt noch ein Beitrag zu einem längst vergangenen Event werden sich viele Leser fragen. Nun, manchmal ist es sinnvoll, sich die Entwicklungen und Nachwirkungen eines Kongresses anzusehen. Denn es hat sich viel getan vor, während und nach dem Kongress. Denise Silber, die Initiatorin wird nicht müde immer neue und gute Kooperationen aufzutun um aus dem Kongress auch einen fachlichen Austausch zu ermöglichen. Dazu später mehr.

Zum ersten Mal trafen sich Ärzte, Pharmaleute, Agenturbetreiber, Patientenvertreter, Startups um das Thema Ärzte im Web ausgiebig zu diskutieren. Und das wurde ausgiebig - über Sprachgrenzen hinweg, mit Händen und Füßen, mal kritisch, mal übereinstimmend oder gegensätzlich erörternd. Die Stimmung war durchwegs gut, viel Platz für Kontaktaufnahmen, Vertiefende Gespräche, denn viele kannten sich bereits aus dem Web 2.0 über Twitter - entweder über #hcsmeu oder #Doc20. Erwähnenswert auch der Gewinner des Start-up Wettbewerbs: Diagnosia aus Österreich, ein Portal in sechs Sprachen, das Zugang zu verifizierten Packungsbeilagen und Fachinformationen im Internet bietet. Sehr gelungen!

Mein Fazit: Vieles ist noch zu tun, wie es auch bei meinem Vortrag herausgekommen ist. Generell war ein ungetrübter Optimismus zu spüren, der seinesgleichen sucht. Nicht Hype, sondern am Boden, sehr realistisch und immer ein offenes Ohr und offene Augen für die eigentlichen Bedürfnisse der Patienten, egal wo und in welchen Zusammenhang. Dieser Kongress zeigt es deutlich - wir kommen nur voran, wenn wir gemeinsam daran arbeiten unser Gesundheitssystem zu verbessern, zu optimieren - und mit allen Stakeholdern zu reden - ausgrenzen ist nicht mehr, und Patienten haben zunehmend eine mächtige Stimme.

Die Themen der Konferenz:

Ärzte im Web: 4 Fallstudien, 4 Länder
Die neue Arzt-Patienten-Beziehung in Europa 
Onlinecommunities für Ärzte
Ärzte, Spitäler, Patienten und Social Media - best Practice
Ärzte 2.0 und das Gesundheitssystem
Ärzte 2.0 und Pharma
Start-up-Wettbewerb, innovative Produkte, Apps

Ich wurde eingeladen zum Thema Arzt-Patient meine Umfrage vorzustellen. Sie warf viele neue Fragen auf, und man war sich einig- Hier ist noch viel zu tun.

Workshop - Michaela Endemann - The New Dr-Patient Relationship in Europe 2011

View more presentations from Doctors 2.0 & You

Aber damit nicht genug. Alle Präsentationen sind auf der Website des Kongresses abrufbar, nebem vielen Bildern, Interviews und einem Social Media Newsfeed, der alle vorhandenen Kanäle von Vortragenden auf einer Plattform zusammenfasst (In Kooperation mit @Berci - http://www.webicina.com/perssonalized/ )

Der Newsfeed: http://www.doctors20.com/social-media-newsfeed/

 

Und damit es auch einen Sinn hat, gewartet zu haben: Alle bisherigen Blogbeiträge, Zusammenfassungen, Meinungen zum Kogress gibt es hier:

http://www.doctors20.com/online-media-coverage/

 

;-) working talking listen the end

 

Die Zukunft

Der Termin für Doctors 2.0 steht schon fest - 23.-24. Mai - wieder in Paris.http://www.doctors20.com/

Wer sich angesprochen fühlt, darf beim diesjährigen Call "Social Media Campaign Award" mitmachen. Nähere Infos:

http://www.doctors20.com/social-media-campaign-awards-2012/

 

PS das Board of Advisors kann sich auch sehen lassen - 12 verschiedene Länder sind hier vertreten.

http://www.doctors20.com/board-of-advisors/

 

Noch ein Schritt nach rückwärts: Das Ärztemagazin im Mai 2011 - Doc 2.0 Nur ein neuer Hype? (pdf)

Apotheken zwischen allen Stühlen

Vom 26. – 29. Mai 2011 fand in Graz der österreichische Apothekertag statt. Unter dem Motto „Beratung wirkt! Apotheke: Sicherheit und Qualität“ wurde das Wesen der Apotheke in der heutigen Zeit zwei Tage lang beleuchtet und diskutiert. 

In Österreich gibt es an die 1300 Apotheken (inkl. Filialapotheken und Krankenhausapotheken, Stand 2010, Quelle Apotherkerverlag – Apotheke in Zahlen). 

Konrad Paul Liessmann bringt es in seinem Vortrag auf den Punkt: „Apotheken stehen an der Schnittstelle Arzt – Patient und sollen zusätzlich informieren. Aber sie sind auch ein [Handels] Unternehmen. ...Es wird ihnen [von Kunden] Vertrauen entgegengebracht. Sie agieren heteronom, agieren autonom – raten, beraten und verkaufen. ... Daher sehen sie sich einer besonderen Verantwortung gegenüber – wissenschaftliches Expertenwissen verbindet sich mit Unternehmertum“. 

Jeanette Huber ergänzt in ihrem Vortrag über Gesundheitstrends und die Kunden von morgen:

„Heute sind es viele Player, die sich am Thema Gesundheit beteiligen und es ist auch alles vernetzt“ Und sie ergänzt: „Wenn sie die Kunden erreichen wollen müssen sie mit allen Playern „spielen“.  .. Neue Machtverhältnisse entstehen dadurch, dass ehemalige Patienten zum Powerkunden werden, mit Wissen aufgerüstet, und diese Kunden wollen auf Augenhöhe angesprochen werden.“

Am zweiten Tag ging es u.a. in einer Diskussionsrunde ums Thema „Was erwartet der mündige Patient“.

 

Eine Audioaufzeichnung einiger Vorträge gibt es zum Nachhören: (Quelle: Youtube Kanal von Mag.pharm. Dr. Wolfgang Gerold)

Konrad Paul Liesmann: Beraten und verkauft - über Qualitätsstandards im Dienstleistungsbereich

http://www.youtube.com/user/WGerold#p/u/50/gl7Qr-Hlqbw

http://www.youtube.com/user/WGerold#p/u/49/LPAYFmH6Pf4

http://www.youtube.com/user/WGerold#p/u/48/XluK32_0zj8

 

Präsident  Heinz-Günter Wolf – Was erwartet die Gesellschaft vom unabhängigen Apotheker? (4 Teile)

http://www.youtube.com/user/WGerold#p/u/44/L10gEh7F6x0

 

Diskussionsrunde - Was erwartet sich der „mündige Patient? (10 Teile)

http://www.youtube.com/user/WGerold#p/u/40/l1DBm4X5YnE

 

Links:

OTS Aussendungen

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110527_OTS0098/neue-aufgaben-fuer-apotheker-zustellservice-am-land-und-intensive-patientenbetreuung

 

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110519_OTS0125/apothekertag-2011-mit-neuer-medikamentenstudie

Fotos: Apoverlag

http://www3.apoverlag.at/dynasite.cfm?dsmid=109037#5

 

Nachlese Apothekerkammer

http://www.apotheker.or.at/Internet/OEAK/NewsPresse_1_0_0a.nsf/agentEmergency!OpenAgent&p=1F589A9641D9CA1EC125789F002C5019&fsn=fsStartHomeFachinfo&iif=0

 

Bericht in der Kleinen Zeitung

http://www.kleinezeitung.at/verkauf/advertorial/2752681/500-besucher-beim-apothekertag-graz.story

 

 

Alles nur Kommunikation? - Diskussionsforum Is' was Doc?

Am 16. Mai 2011 fand zum 9. Mal das Diskussionsforum "Is' was Doc" statt, das vom Haus der Barmherzigkeit initiert wurde.

Die Diskutanten:

Prof. Dr. Konrad Brustbauer (Wiener Patientenanwalt)
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mallinger (Vizerektor MedUni Wien
Dr. Franz Piribauer (Gesundheitsökonom)
Dr. Marlene Sator (Sprachwissenschafterin)
Prim. Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger vom Haus der Barmherzigkeit. 

Kurzgefasst ging es um die Arzt -Patientenkommunikation. Der Bogen wurde breit gespannt und reichte von Fragen wie „was erwarten Patienten, „was ist der ideale Arzt“ bis hin zur Erörterung der aktuellen Aus- und Fortbildung von Ärzten.

Da es manchmal,. aber nicht immer, eine lesbare Zusammenfassung gibt, diesmal in Form einer Pressemeldung verlinke ich diesmal gerne darauf.
Interessierte können hier nachlesen:

APA-OTS

Einige Stichworte daraus:

  • Kommunikation ist in hohem Maße erlernbar 
  • Patienten erwarten als Menschen behandelt zu werden, nicht als Nummer 
  • Ärzte sollten nicht nur fachlich top sein, sondern auch soziale Kompetenz haben
  • Lernen hört nicht mit dem Abschluss des Studiums auf 

 

Erwähnenswert ist eine Kooperation der Meduni Wien mit dem Haus der Barmherzigkeit für angehende Ärzte:

Für Medizinstudenten verpfichtend ist nun die  Lehrveranstaltung "Soziale Kompetenz". "Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Erfahrungen in sozialer Interaktion im Setting von Behinderten- und Pflegeeinrichtungen zu sammeln" (Foldertext).

Nähere Infos: Lehrkrankenhaus

 

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Quellen und weitere Info:

Foto: Fotoservice APA OTS Haus der Barmherzigkeit

Haus der Barmherzigkeit

Vom Überleben zum Leben

Am Mittwoch, dem 30.März fand eine Podiumsdiskussion „Leben mit Krebs“ – ist unsere Gesellschaft auf chronisch Kranke vorbereitet? statt. Eingeladen hatte die Selbsthilfegruppe Darmkrebs (http://www.derdickdarm.org/) unter der Leitung von Frau Helga Thurnher sowie die Wirtschaftskammer Wien mit KommR Brigitte Jank.

Moderne Medizin ermöglicht immer mehr Menschen ein Überleben nach schwerer Krankheit. Dies ist jedoch nicht immer gleichzusetzen mit Lebensqualität und geht oft auch einher mit Schwierigkeiten in das alte soziale (erwerbs-) Leben einzusteigen.

Das Podium war gut besetzt, von Ärzten, Patienten, Pharma und Politik waren Vertreter gekommen. Ein löblicher Ansatz, alle Beteiligten zumindest einmal an den Tisch zu setzen um sich auszutauschen. Es  diskutierten unter Moderation von Vera Russwurm  Prof. Dr. Heinz Ludwig, BM Rudolf Hundstorfer, Dr. Christian Köck, Prof. Dr. Christine Marosi, Prof Dr. Alexander Gaiger, Dr. Jan Oliver Huber und Elfi Jirsa.

Was war der Anlass?

Eigentlich keiner, denn wie die Präsidentin Frau Helga Thurnher in ihren Eingangsworten berichtete, kann es jeden und jederzeit treffen. Wobei so ganz zufällig war der Monat März der Monat der Darmkrebsprophylaxe (also Vorbeugung) und am 4. Februar der Weltkrebstag. Liegt also nahe, eine solche Veranstaltung zeitnah zu organisieren.

Wer ist zuständig?

Die Diskussion drehte sich meist sehr allgemein um chronische Erkrankungen, Krebsrehabilitation und um sozioökonomische Einflussgrößen. Neben Themen wie sozialer Absicherung (Gaiger sprach vom „soziologisches Gewicht der Krankheit“)und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben, der Neidkultur in Österreich und dem Zeitfaktor Arzt-Patient, dem Gesundheitssystem an sich wurde eines deutlich erkennbar:

Die Diskrepanz der Diskutanten zwischen Hol- und Bringschuld. Einerseits wird der mündige Patient, die mündige Gesellschaft gefordert, sich die Information, die es ja gibt/gäbe auch zu holen. Eigenverantwortung wurde angesprochen, ebenso die Kultur diese Eigenverantwortung auch zu leben.

Andererseits sind Menschen in Ausnahmesituationen wie Krisen, und dazu gehört eine Krebsdiagnose, eine Chemotherapie, eine Rehab, meist schlichtweg überfordert sich selbst darum zu kümmern, wie Gaiger mehrmals betonte.

Ein Publikumstatement wies darauf hin, das es oft genug auch uninformierte Ärzte gäbe und Menschen die sich in Selbsthilfegruppen engagieren auch oft besser informiert sind als die Ärzte die sie betreuen. Vera Russwurm warf ein, dass der Arzt auch nicht immer die erste Vertrauensperson sei, was vielfach bestätigt wurde und betonte damit auch die Wichtigkeit der Selbsthilfegruppen an sich. Was zwar nicht in Frage gestellt wurde, jedoch wurde darauf hingewiesen, dass auch in Österreich Selbsthilfegruppen aus Mangel an Interesse eingestellt werden.

Einig war man sich, dass Folder und Flyer auflegen alleine nicht zielführend seien, aus den o.g Gründen und dass es hier noch viel Potential gibt, Menschen mit den Informationen die sie benötigen zu versorgen. Jirsa eine Patientin im Podium warf ein, dass man Patienten mehr einbinden solle, sie also mehr dazu befragen was genau ihre Bedürfnisse wären.

 

Die Veranstaltung in den Medien:

Pressemeldung als Ankündigung, Pressemitteilung als Nachbearbeitung

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110331_OTS0022/leben-mit-krebs-ist-unsere-gesellschaft-auf-chronisch-kranke-vorbereitet-bild

Pressefotos:

http://pressefotos.at/main.php?g=1&sid=lnsmktxvpmykynyznsvrxkzpqmtssoulloqrzpknuxyxxlwotqwmkmny&dir=201103&u=66&e=20110330_h&a=event&start=0

 

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4109&Alias=wzo&...

 

Links:

Selbsthilfegruppe Darmkrebs http://www.derdickdarm.org/

 

Innovation in a Networked World: Technology, People, and Places

MIT/ILP Europe Conference, 22-23.4.2011, Vienna, Austria

This year's MIT European Conference took place in Vienna, Austria. The Conference was Co-sponsored by the Austrian Federal Economic Chamber. The talkes focused on innovative and human-centered technology with the aim to connect  people ideas and physical places.
As two years ago, the conference program is interesting and also has some topics in healthcare.  So my intention to come to this conference was to see whats going on at MIT in this field.

Setting up a twitter hashtag, to comment and connect to the social media communnity as well works well, thanks to the Mr. Brunner (AWO) Mr. Koster and Mr. Wright (MIT) who communicate the hashtag to the audience and support this.The archive of all tweets can be downloaded  - look at that possibility in the future - it makes events much more open and lively.

Click here to download:
tweetreackreport_mitec.pdf (96 KB)
(download)

So whats going on on these days? First, a lot of lively presentations, a variety of topics, ranging from how to do innovation strategically up to urban models, new lightning systems and ecological infrastructure and mobility.


Michael Schrage in his talk „The innovation future“ talked about traditional verus modern models to fund and drive forward innovation. One statement is linked to the usefull things people need. So „innovation isn‘t what innovative companies offer, it‘s what customers want.“ Schragge  asked us also to ask ourselves:


•    What kind of innovator are you?
•    What kind of innovator do you want to be?
•    What kind of innovator do your customers want?
•    What kind of innovation will your customer pay for you to be?

The most impressive talks were „SENSEable Cities“ by Carlo Ratti and „Going SOFT: Design for Ecological Infrastructure, Mobility and the Emergent Public Realm“ by Sheila Kennedy
Downloads are available, but one link I want to share because of a healthcare topic: www.portablelight.org – a global initiative for clean energy and light with the project Portable Light in Southafrica  in cooperation with the iTEACH programme
The project description:  „provides energy harvesting blankets as part of a home care treatment program for rural patients with multi-drug resistant tuberculosis (MDR TB) and HIV. Portable Light home care blankets enables patients to generate power and light for their family during treatment.“

Alex Socrum - „Innovation in Medical Device Development: Solving Medical Challenges while Designing and Manufacturing Engineers for Continuous Improvement“
Socrum gave an overview of medical devices but at least theres one critical question for all innovative researchers to ask: „How do I want to move my body to that wheelchair - that s the questions for new products“ and also this one is to think over –„design is not a cookbook“

Markus Buehler  - „Turning Weakness to Strength“
Buehler explained how materials in biology are synthesized, controlled and used for a variety of purposes and how technology can make future materials. He stated the importance to link biology to chemistry and engineering and gave the example of the structur and bonds of spider networks.

Damon Centola  - „Better Health Through Social Networking“
Damon Centola talked about the behavior of people when dealing with their own health, and as seen as his recent study, the small world therory seems not to work for healthcare networks. He has reached a different conclusion: People are more likely to acquire new health practices while living in networks with dense clusters of connections   that is, when in close contact with people . He also gave an overview on what a network is and how networks are working. And asks himself if we really know how real behavior is spreading.

All of the talks are interesting to look at and some are practically and user-oriented, some more theoretically. I want to end my blogpost with two sentences:

"We dont have to invent digital networks they are there" (Kennedy).

  "Bridge the gap between theory and useful technologies“ (Centola) 

 

Facts:

Theres a good archiv on the conference! So click on it to download the presentations you want to see!

(update 4.4.2011, sorry download since today only available for registered ilp members)

Wo fängt Behinderung an? - Ein Digitalks zum Thema "Barrierefreiheit im Web"

Wie immer versucht Digitalks vermeintlich schwierige Themen einfach zu verpacken. So auch diesmal. Barrierefreiheit im Web klingt schon sehr nach Technik, die WCGA2 Richtlinien erst recht, BIENE vielleicht eher exotisch. Doch die drei Vortragenden schaffen einen Überblick und darüber hinaus. Denn sie schaffen Bewußtsein. Und auch, dass dies auch ein Med-Thema ist.

Robert Lender hat dazu seine ausfühlichen Unterlagen bereits online gestellt. Ich möchte hier keine redundanten Infos abmalen, lieber kommentieren, und dennoch kurz und bündig einen Tweet erwähnen:

Susanne Mandl
5 Tipps: 1) alt-Text für Bilder 2) klare Struktur 3) guter Code/Themes 4) Tastaturbedienbarkeit 5) gute Kontraste @ bei
den Tweetstream gibts hier.
Click here to download:
digitalks15mar2011.pdf (148 KB)
(download)

Was ist Behinderung überhaupt, wen betrifft es?

Markus Ladstätter hat dazu einige Zahlen als Quiz verpackt. Wieviele Behinderte gibt es in Deutschland - Auflösung ca 8,5 Millionen. Irgendwann hat später mal wer gesagt, "ich glaub die Zahlen stimmen nicht, es gibt viel mehr". Ich denke, das kommt, wie so oft, darauf an wen man dazuzählt, wie behinderte Menschen (lt Gesetz, oder ab welcher Pflegestufe?), ältere Menschen (oder auch jüngere) mit Sehbeeinträchtigung  - ja auch ich habe eine Lesebrille und seh auf Smartphones nix...., oder motorische Schwächen, oder Eltern mit Kinderwägen, oder...

Martin Habacher titelt in seinem Blog "Barrierefreies Internet endet nicht im www. Fast hätte ich meinen Blogbeitrag ähnlich betitelt. Und es stimmt sehr wohl, denn auch im täglichen Leben trifft man immer wieder auf Barrieren, manchmal sogar entstehen sie erst durch eine "Modernisierung". Ein vorher barrierefreier Zugang wird gesperrt, "bitte klingeln" steht jetzt drauf, aber dürfen hier wirklich nur Kinderwägen klingeln? Ich stell mir das auch etwas schwierig vor.... Möglicherweise läßt die Auslegung der Gesetzeslage dies zu...

 

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Ein weiterer Punkt, der mir auch jetzt beim Schreiben auffällt sind die "ach so tollen" wysiwyg-Editoren. Ich finde es wenig hilfreich wenn diese dann ein z.B. gutes barrierefreies Template (und ich weiß gar nicht ob das hier auf Posterous eins ist, sollte mal nachschauen) durch diverse Textformatierungen oder fehlende Alt-Tags erst recht wieder Barrieren schaffen. z.B. habe ich dem Bild hier oben über die html-Ansicht einen Alt-Tag verpasst, anders hab ichs nicht geschafft....(und auch nicht die Zeit so eine Funktion zu suchen).

Abschließen möcht ich mit einem Foto, dass ursprünlich dieses Digitalks eigeleitet hat (zur aktuellen Lage in Japan und anderswo) - Sprechen Sie über Barrieren - im Web und im RL und auch über Ihre Wünsche!

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Hot doc mit Hot Dog - Cybermobbing - Panikmache oder Realität

Die einmal im Jahr stattfindenden Veranstaltung "hot doc" der Ärztekammer Wien befasste sich heuer mit dem Thema Cybermobbing. In zwei Impulsreferaten wurden Definitionen und aktuelle Studien vorgestellt, die anschließend am Podium diskutiert wurden.

DI Birgitta Loucky-Reisner, Safer Internet Trainerin stellte Cybermobbing dem "normalen, RL (real life) Mobbing gegenüber und brachte Ergebnisse einer Studie des Projektes EU Kids Online. Demzufolge sei es erschreckend dass 27% der Eltern gar nicht wissen, dass ihre Kinder Opfer sind und cybergemobbt werden.(höchster Wert in der EU).  Da schon 25 Prozent der Jugendlichen mit dem Handy ins Netz gehen, gäbe es im Gegensatz zu RL-Mobbing keine Schutzone mehr, die Opfer sind 24h am Tag damit konfrontiert. Ihr Statement: "Cybermobbing ist Realität und das Medium Internet ist gleichzeitig auch Bedrohung"

Petra Gradinger - Psychologin, Uni Wien: Mit Ihrem Statement "Vieles ist Panikmache", leitete sie Ihren Impulsvortrag ein. Laut Statistik Austria 2010 sind 95% der 16-24 jährigen Online, Österreichs Gesamtsdurschnitt liegt bei 74 Prozent. Die wichtigste Nutzung ist Unterhaltung, Spiele, Spaß gefolgt von Informationsbeschaffung und Sozialer Vernetzung. Ein Teil davon ist auch Cybermobbing, aber eben nur ein Teilauschnitt, denn laut einer Studie der UniWien sind RL-Täter meist auch Cybertäter sowie RL-Opfer auch meist Cyberopfer sind. Nur 1 Prozent der Täter sind ausschließlich Cybertäter. Eine Auffälligkeit gibt es allerdings: "Kombinierte" Täter (RL und Cyber) haben erhöhtes aggressives Potential sowie "kombinierte" Opfer die meisten psychischen Probleme haben. Es ist also nicht nur das Medium an sich.

Einig war man sich in der anschließenden Diskussionsrunde, dass Cybermobbing durchaus ernstzunehmen sei. Hervorgehoben wurde auch die Rolle der Eltern und Lehrer, die sich noch intensiver mit dem neuen Medien auseinandersetzen sollten.

Themenbox Event: gefundene Medienberichte, gefundene Tweets und Fotos

Medlog, Ärztekammer

OTS-Aussendung der  Ärztekammer

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Aufgegriffen wurde das Thema auch schon von der  ISPA , der Internetserviceprovider Austria: Pressemeldung Safer Internet Day 2011: Generation 30+ muss „internetfit“ werden. Utl: ISPA unterstützt Eltern und Erwachsene beim Erwerb von Medienkompetenz

 

Von Intern bis Extern - und wieder zurück - Medicine 2.0 in Maastricht

Medicine 2.0 klingt wie Web 2.0, was wird das schon sein, viele Businessmodelle, hunderte Apps, das dachte ich anfangs als ich den ersten Call zur Einreichung von Themen am Medicine 2.0 Congress in Maastricht  las.

Gerade in der Gesundheitskommunikation tummeln sich jede Menge neuer Anbieter, es gibt jeden Tag neue mehr oder weniger sinnvolle Apps, die man versucht unter die Leute zu bringen. Umso erstaunter war ich über die hohe Qualität der Vorträge und Poster.

Also doch keine Worthülse.Der Kongress hat es geschafft, einen akademischen Anspruch zu wahren und gleichzeitig umsetzbare Modelle und Beispiele zu zeigen. Und so ganz nebenbei gibt es als Nachbereitung einige Seiten auf Netvibes, einem digitalen Dashboard.

Abstract - mein Vortrag beim Kongress Medicine 2.0 Maastricht 29/30.11.2010

Ist Gesundheitskommunikation eine Marketing oder Werbeaufgabe?
Ist sie genauso einzustufen wie Schuhe* verkaufen? Oder doch eher ein Kommunikations-, ein PR Thema?
Es geht um Menschen, um Dialog und Vertrauen - und vor allem um Gesundheit.

Ich definiere PR als die zielgerichtete, strategische Kommunikation mit allen Dialoggruppen eines Unternehmens. PR erfolgt zum Aufbau und Erhalt eines gegenseitigen Vertrauensverhältnisses (siehe auch Erfolgsmagazin Juli 2009).

Um Schuhe zu verkaufen brauche ich vereinfacht gesagt keinen Dialog, nur ein Regal (ausgenommen orthopädische Schuhe beim Orthopädietechniker oder Maßschuhe vom Schuster).
Daher ist es doch etwas anderes mit Patienten über ihre Gesundheit zu reden, sie zu behandeln oder ihnen Ernährungstipps zu geben.
Gesundheit ist eine intime Privatsache, das ein vertrauensvolles und offenes Gegenüber erfordert. Die Komponente "Verantwortung" möchte ich hier dringend ins Spiel bringen.

 

Eine detailierte Zusammenfassung meines Vortrages findet sich auch in meiner Themenbox

Wer zahlt, schafft an? Sponsoring in der Medizin

eine Diskussionsrunde, veranstaltet von Transparency International - Austrian Chapter am 24.1.2011

Nach einem Impulsvortrag von Univ. Prof. Dr. Gerd Glaeske, Universität Bremen, Zentrum für  Sozialpolitik, Abteilung für Gesundheitsökonomie, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung wurde das Thema von mehreren Seiten beleuchtet.

Wie ist die Sicht der Ärzte? Wie die der Selbsthilfegruppen, der pharmazeutischen Industrie? Diese Fragen wurden teilweise sehr polarisierend diskutiert.

Am Podium:
Univ. Prof. Dr. Michael Gnant, Universitätsklinik für Chirurgie  Wien; Comprehensive Cancer Center MUW/AKH
Dr. Jan Oliver Huber, Vereinigung der pharmazeutischen Industrie,  Österreichs
Mag. Gabriele Suppan, Aktion gesunde Knochen
Priv. Doz. Dr. Claudia Wild, Ludwig Boltzmann Institut für Health  Technology Assessment